Weltersbach – Rodersbach

Es ist trocken jedoch eine wenig diesig aber wir machen uns mal zu einer wirklich kleinen Wanderung auf.

Am Weltersbach

Unser Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Bushaltestelle Hasensprung / Roderbirken in Leichlingen. Es geht am Welters­bach entlang auf das Pilgerheim Weltersbach zu. Nach einer Weile geht es dann links ab , an einer eingezäunten unnatürlich grünen Weide vorbei und dann – ein Hindernis. Der Roder­bach. Keine Brücke oder Steg , nur ein paar Trittsteine in den Bach geworfen. Fast unüberwindbar – weil das Gehirn etwas anderes versteht als man mit eigenen Augen sieht.

Ein wenig Hilfestellung und dann funktionierte auch die Querung dieses riesigen Hindernisses. Weiter geht es dann unterhalb der Klinik Roderbir­ken auf gut ausgebauten Wegen wieder auf unseren Ausgangspunkt zu.

Nein – das Moos bleibt wo es ist

Pilze gab es auch noch genug am Wegesand aber die Pipi-Pilze bleiben wo sie sind. Herbstlorcheln mit ihren Untermietern und Pipidusche mögen wir nicht sammeln .

Wir machen noch einen kurzen Stopp in Nesselrath an ei­nem Obststand ,kaufen ein paar Äpfel und verlieren eine kleine Powerbank auf dem Parkplatz den wir dann nach einer Weile dort wieder aufsammeln und dann gehts ab nach Hause.

Hierzu gibts auch ein Video https://youtu.be/ekJq5lIbLBY

Ein Kaffee in Zons

Das Wetter ist gut – nicht zu warm – na dann mal nach Zons einen Kaffee schlürfen.

Durch den Ort und die Straße entlang – nee einfach zu laut und zu viele Autos , so führt der Weg durch die Rheinaue am alten Flussbett entlang . Hier sieht man das es viel zu wenig geregnet hat – es sind nur noch ein paar mickrige Pfützen übrig. Der Weg zu den Streuobstwiesen führt über eine Fahrradstraße – wenn man glaubt das sich die Fahrer der PKW dran halten – wovon träumt ihr denn Nachts ? – die möchten schnellstmöglich auf die Fähre um den Rhein zu queren.

Die haben schon das komplette Fall-Obst aufgesammelt – da ist noch nicht einmal etwas für die Wespen übrig geblieben. So gibt es nichts was wir in die Satteltaschen stecken können.

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Ticket lösen und mit der Fähre übersetzen war ja noch einfach. In Zons angekommen werden wir Zeuge wie man als (Horde) die Fähre verlässt und kreuz und quer die Rampe blockiert. Wie auf den Parkplätzen in Einkaufzentren wo PKW-Fahrer schlagartig zu Fußgängern mutieren und überall im Weg stehen.

Nun zu Zons

Hier könnte ja nun ganz viel Bla Bla über Zons stehen von wegen das….. Aber das steht alles in Wikipedia . Wir fahren erst einmal gemütlich durch den Ort und finden ein offenes Kaffee.

Schauen uns die Burg Friedestrom von außen an und machen uns dann wieder auf den Heimweg.

Mit dem Rad durchs Holzapetal

Das Frühstück ist beendet und ich mache mich zu einer Rad­tour auf. Vorher aber noch schnell den Luftdruck prü­fen und zusätzlich Luft drauf geben. Ein wenig Proviant einpacken und nicht vergessen etwas zu TRINKEN

Startpunkt Campingplatz Trendelburg und dann geht es über die Wiese nach Stammen

Vor kurzem haben hier ein paar Idioten böse diesen Treffpunkt zugerichtet. Was hat man denn davon ?

Weiter geht es durch den Kampfgrund in den Wald.

Nach dem Waldstück die Kreisstraße K55 queren und ein Stück in Richtung Hombressen um dann links ab einem Wanderweg nach Beberbeck zu folgen

Ein paar Bilder von Gutshof und Schloss einen Schluck Wasser und weiter geht es in Richtung Forsthaus. Hier bin ich etwas zu früh abge­bogen und durfte dann ca. 200 Meter Landstraße Richtung Sababurg fahren links ab dann durch das Holzapetal. Ich hätte besser den oberen Weg am Forsthaus genommen – der Untere war eine katastrophe.

Kurz vor Gottsbüren muss ich das Holzapetal kurz verlassen denn der Weg ist gesperrt und dient als Zuwegung für eine Baustelle. Ich komme an einer Hütte vorbei die ich bis dahin noch gar ich kannte.

Pause – und kurze Zeit später Quere ich den Don­nebach der in die Holzape mündet.

In Gottsbüren mache ich ein paar Fotos von den Fachwerkbauten und der Wallfahrtskirche und folge der nun etwas spärlichen Be­schilderung nach Wülmer­sen. Dieser Weg ist am An­fang so was von grotten­schlecht man kommt sich vor wie auf ei­nem Waschbrett. Alle 15 cm eine Querrille von den Holzrückfahrzeugen und das auf der Hälfte der Stre­cke. Erst kurz vor Wülmer­sen wird es etwas erträgli­cher mit dem Weg. Noch mal einen Blick auf die Holzape ehe sie die Diemel bei Wülmersen erreicht.

Ich bin auf dieser Tour weder auf der Straußenfarm noch im Wasserschloss selbst gewe­sen sondern direkt über die Karlsbahntrasse zum Deiseler Tunnel.

Kurze Zeit später war ich dann auch schon wieder an der Grillhütte in Trendelburg wo man in den letzten Tagen Tische und Bänke sa­niert hatte. Als ich den Campingplatz erreichte tröpfelte es bereits leicht und ein fernes Donnergrol­len war zu hören.

Zum Lügenbaron nach Bodenwerder

Sehr schlecht geschlafen habe ich und wohl auch in der Nacht mit den Zähnen geknirscht. Das Bett im Wohnwagen ist leider doch nicht so komfortabel wie das zu Hause.

Also dann erst einmal Waschhaus. Frühstück und dann sehen wir mal wie das heute mit dem PS Schuppen in Einbeck abläuft. Noch regt sich nichts bei unserer Jugend.

Diese Bilder sind 2015 bei einem Besuch entstanden.
Vorweg – Einbeck ist es nicht geworden.

Die Gründe : Eine Familienkarte kostet für die Hauptausstellung 33,00 € Die weiteren Depots lassen wir mal außen vor denn daran wird sich keines unserer Enkelkinder wirklich erfreuen. Haustiere sind im PS-Schuppen nicht erlaubt – also den Bello den ganzen Tag im WoWa lassen ? Die Temperaturen steigen auf bis zu 33 Grad an diesem Tag. Geht schon mal gar nicht. Für Senioren und Rentner gibt es keine Ermäßigung also noch einmal 28,00 € . Dann kommt noch was aus dem Museumsshop obendrauf und ganz schnell sind wir dann bei 90 – 100 € NUR für den Museumsbesuch.

Wir haben nach kurzer Beratung dann den Lügenbaron in Bodenwerder besucht. Einen kleinen Stadtbummel gemacht, ein Eis gegessen bzw. einen Eiskaffee geschlürft und waren im Münchhausen Museum . Hier gleich noch mal einen herzlichen Dank an die Museumsleitung. Ein ganz tolles Konzept habt ihr da besonders für Kinder erarbeitet.

Blick von der Poller Burg auf die Gierseilfähre

Auf der Hintour nach Bodenwerder ist es meiner Lieben auf der Gierseilfähre in Polle richtig übel geworden. Schon beim Auffahren auf die Fähre wurde sie in den Strom gedreht. Geräuschlos und die Ansicht auf das gegenüberliegende Ufer ändert sich und das Gehirn spielt verrückt.

Zurück zum Campingplatz in Trendelburg sind wir durch die Rühler Schweiz, Bevern und Holzminden. Angehalten haben wir nicht am Schloss Bevern, auch vorher nicht. Am ehemaligen Bikertreff sind die Gebäude verweist und verfallen langsam. Das Gelände sieht richtig abgewrackt aus.

Hansestadt Warburg

Das Frühstück ist erledigt, Betten machen auch. Einkaufen brauchen wir heute nicht, es ist alles vorhanden was man in den nächsten Tagen so benötigt. So mache ich mich mit dem e-bike nach dem Frühstück auf den Weg nach Warburg.

Die Radwegbeschilderung ist ausreichend, ich brauche ja nur dem Diemelradweg zu folgen. Gut ich bin die Strecke schon des öfteren mit dem Rad gefahren, aber nach so langer Zeit sieht das doch alles etwas anders aus.

Ein wenig Kunst , ein wenig Technik am Wegesrand im Diemeltal.

Dort wo wir früher mühsam die Räder den Hügel hoch geschoben hatten kann ich nun einfach so den Hügel hoch fahren. Lächeln ohne zu Hecheln….


In Warburg am alten Markt habe ich mir einmal die Ladestation für e-bikes angeschaut. In meinen Augen Grotten schlecht keine Erklärung wie das zu Handhaben ist. 2 Räder 2 Personen davor und man kommt nicht mehr ran an die Station. Jeder hängt sein eigenes Schloss an die Ladeklappe und wenn dann ein Scherzbold kommt und hängt ein weiteres Schloss dran kommste nicht mehr an deinen Akku.


Die alten Pausenorte auf der Strecke sind fast alle verschwunden. In Liebenau wollte ich auf dem Rückweg auch nicht Einkehren das sah alles so Vertrauenserweckend aus.


In Lamerden an der Friedenseiche ist auch nichts mehr los. Womit wollen die in Nordhessen dann die Touristen anlocken .

Gegen spät Nachmittag setzt Regen und Gewitter ein. Mit viel Glück geht das wieder harscharf an Trendelburg vorbei. Das angesagte Unwetter ist zum Glück ausgeblieben, Blitz und Donner, ja, aber das hielt sich im Rahmen.

Mit dem Rad nach Bad Karlshafen

2019 07 17 Bad Karlshafen über

Bahntrasse Karlsbahn
Die versprochene Sonne konnte ich an diesem Tag nicht finden dafür aber gerade noch Waschhaus und Dusche. Keiner da aber Festbeleuchtung an. Kostet ja nix.

Ich mach mich heute mal alleine auf den Weg nach Bad Karlshafen.

Auf der Hintour bin ich durch den Deiseler Tunnel zuerst nach Wülmersen ins Wasserschloss. Die Zuwegung zum Tunneleingang könnte auch wesentlich besser gestaltet sein, aber das Stück Bahntrasse vor dem Tunnel musste ja unbedingt als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden,

Weiter über den R4 nach Helmarshausen, allerdings mit einem Umweg denn die Fussgängerbrücke ist wegen erheblicher Mängel gesperrt. Die vorhandene Holzkonstruktion trägt wahrscheinlich nicht mal mehr einen Regenwurm.

In Helmarshausen gibt es eine Rarität in der evangelischen Kirche zu bestaunen aber das müsst ihr schon selbst herausfinden was es ist.

Weiter ging es nach Bad Karlshafen zum nun endlich von Algen befreiten Hafenbecken. So einige Arbeiten wären noch zu erledigen, wie eine ordentliche Pflasterung der Umgebung. Im Fahrradshop habe ich dann einen Lenkerendenspiegel besorgt und mache mich dann wieder auf den Heimweg.

Ich fahre nicht durch den Tunnel sondern über die Diemel Brücke nach Deisel und fahre dann durch den Ort und über die Felder nach Trendelburg. 32,80 km sind es geworden sagte mein Fahrradcomputer.

Die Sonne ließ sich noch einmal blicken als wir unsere Abendrunde drehten.

Das Mecklenbruch

Das Wetter scheint nicht nur gut zu werden, es war gut. Dann wird das heute was mit Sil­berborn und dem Hochmoor Mecklen­bruch. Meine Angetraute hat ihre 10.000 Schritte eingesam­melt . 5.9 km ist der große Rundweg lang und Sie hat es geschafft. 1 Schuh hat dabei den Geist aufgegeb­en auf dem Holz­steg. Na man muss auch die Füße beim Gehen anheben. Der Moorsteg ist auch in die Jahre gekommen und dem entsprechend hat sich das Holz in der Zeit ganz ordentlich verbogen,

Pflaster hätte sie gebraucht war aber leider nicht im Rucksack in der richtigen Größe vorhanden. Der vor­geschlagene Wanderweg war , ich sag das mal ganz vorsichtig , nicht das gelbe vom Ei. Wir wollten eigentlich nur etwas vom Moor sehen – um Bäume zu gucken hätte ich da nicht hin­fahren müssen. Nur zum gucken ist der kurze Weg der absolut rich­tige.

Von den ehemals am Steg entlang plazierten Holzfi­guren ist nichts mehr übrig. Sie sind einfach nicht mehr da oder es sind nur noch ein paar mickrige Reste vorhanden. Überwuchert , verfault ?

Leider und wie so oft ist der Imbisswagen am Park­platz auch heute nicht be­setzt. Schade denn etwas zu Trinken und eine Klei­nigkeit auf der Hand wäre nach der Wanderung gut gewesen.
So sind wir nach der Wan­derung nach Silberborn hinein und haben im Hotel Sollingshöhe schnell noch etwas gegessen . Je­der ein Schnitzel mit Bratkartof­feln und Pilze sowie einem Beilagensalat , damit hat sich dann auch der Abwasch auf dem Campingplatz erledigt. Etwas zu trinken gab es auch, und es war auch noch sehr le­cker.

Auf dem Campingplatz habe ich dann auch nicht mehr den Grill ange­macht und Fleich verbrannt dafür aber noch ein lecker Bier und gut war der Tag .